Nasennebenhöhlenerkrankung

Die äußere Nase ist nur ein kleiner sichtbarer Teil eines hochkomplexen Organs. Im Inneren des Schädels sind bds. der Nase die sog. Nasennebenhöhlen bestehend aus den Stirnhöhlen, den Kieferhöhlen, der Keilbeinhöhle und den zwischen Nase und Auge liegenden Siebbeinzellen angelegt. Einer Entzündung der Nasennebenhöhlen gehen oftmals banale Erkältungsbeschwerden (Schnupfen) gefolgt von akuten Nasennebenhöhlenbeschwerden (akute Sinusitis) voraus. Die Symptome äußern sich dabei in einer Nasenatmungsbehinderung (verstopfte Nase) und/oder Kopfschmerzen sowie einem Druckgefühl im Bereich der Stirn und/oder den Wangen. Gewöhnlich heilen solche Beschwerden nach 10 bis 14 Tagen vollständig ab. Ist das nicht der Fall, kann es zu einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung kommen. Die Entzündung der Nasenschleimhäute ist meist viraler, aber auch bakterieller oder allergischer Art. Einer chronischen Entzündung der Nasennebenhöhlen kann sich auch die Ausbildung von Wucherungen (polypöse Schleimhautveränderung) anschließen. In der Folge kommt es zu einer Verengung der Nasengänge und einer eingeschränkten Nasenatmung. Sowohl bei einer chronischen Nebenhöhlenentzündung als auch bei Polypen in der Nase, kann mit einer Nasennebenhöhlenoperation eine Linderung bis vollständige Behebung der Beschwerden herbeigeführt werden. Zur genauen Diagnostik stehen die Endoskopie der Nase, schonende Ultraschallverfahren und ggf. auch eine Computertomographie der Nasennebenhöhlen zur Verfügung.